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10 Anzeichen für ein toxisches Arbeitsumfeld, dass dich krank macht Teil 2

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In diesem Artikel stelle ich euch ein paar Hinweise vor, die darauf deuten können, dass ihr euch in einem Arbeitsumfeld bewegt, dass auf Dauer eure Gesundheit negativ beeinflussen kann.

Inhalt

Hier findet ihr Teil 1 zu diesem Blogbeitrag mit den Anzeichen 1-5 für ein toxisches Arbeitsumfeld.

6. Fehlende Anerkennung und Wertschätzung für die Leistung der Mitarbeiter

Dieser Umstand kommt häufig mit einer schwachen Führungskraft einher.

Wenn du gute Arbeit ablieferst, regelmäßig neue Kunden akquirierst, Servicelevel einhältst, gute Ideen einbringst und motiviert arbeitest, dann ist ein Wort des Lobes und der Anerkennung für dich essenziell.
Leider arbeiten wir häufig in Unternehmenskulturen nach dem Motto: „Nicht gemeckert ist genug gelobt.“

Lob und Anerkennung sollte auch nicht nur zu Weihnachten mit einem Geschenk oder zusätzlichem Gehalt erfolgen. Vielmehr ist es wichtig, dass regelmäßig die Leistungen der Mitarbeiter anerkannt und wertgeschätzt werden.

Fehlt dir diese Anerkennung und Wertschätzung, dann fordere sie ganz explizit z. B. in einem Feedbackgespräch ein.

7. Unmotivierte Mitarbeiter

Ich sage nicht, dass du deine Arbeit nach der Qualität (oder mangelnden Qualität) der Menschen um dich herum beurteilen sollst. Wenn du dich jedoch an einem Arbeitsplatz voller unmotivierter, meckernder Mitarbeiter wiederfindest, dann wird das seinen Tribut von dir fordern.
Folgende beiden „Ergebnisse“ könntest du aufgrund unmotivierter Kolleg*innen bei dir selbst erleben:

  • Du wirst eine Menge Arbeit schultern, die du nicht bewältigen kannst und dich dadurch auf Kurz oder Lang ausgebrannt fühlen.
  • Du kannst dein Motivationslevel bei dem toxischen Umfeld nicht aufrecht erhalten und wirst früher oder später ebenfalls ein unmotivierter, meckernder Mitarbeiter, der sich unterfordert fühlt.

Beide Varianten enden für dich in einer unbefriedigenden Situation.
Denn genauso wie deine Kollegen dich dazu inspirieren können, härter zu arbeiten, besser zu werden und neue Ideen zu auszubrüten, können sie dich auch zermürben.

Unmotivierte Kollegen sind in der Regel das Ergebnis eines viel größeren organisatorischen Problems.Vielleicht liegt es an der schlechten Kommunikation, siehe Punkt 3, von oben? Vielleicht ist es Desorganisation, Entmündigung in der Führung oder allgemeines Misstrauen. Was auch immer es ist, wenn alle um dich herum unmotiviert sind, befindest du dich in einem schädlichen Arbeitsumfeld.
Wenn du nicht in einer Führungsposition bist, weist dieses Problem leider auf viel größere Probleme hin – und es ist unwahrscheinlich, dass du in diesem Umfeld lernen oder wachsen wirst.

8. Hohe Mitarbeiterfluktuation

Die Mitarbeiter kommen und gehen so schnell, dass du dir gar nicht mehr die Namen merken kannst. Kaum ist einer da, ist er auch schon wieder weg.

Oder verlassen auffällig viele langjährige und gute Mitarbeiter das Unternehmen?

Dann ist Vorsicht an der Bahnsteigkante geboten. Das ist immer ein schlechtes und ein eindeutiges Zeichen für eine toxische Arbeitsumgebung.
Eine hohe Mitarbeiterfluktuation bedeutet in der Regel Desorganisation, Orientierungslosigkeit, schlechte Führung oder wenig Chancen. Achte auf die Fluktuationsrate in deinem Unternehmen. Hohe Fluktuation ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Dinge schlecht stehen – oder dabei sind, sich zu verschlechtern.

Wenn du kannst, versuche, mit einigen der Kollegen zu sprechen, die entweder gegangen sind, entlassen werden oder entlassen wurden.

9. Stillstand in Bezug auf Unternehmensentwicklung/ -wachstum

Apropos Wachstum, wenn du es nicht erlebst, könnte dein Arbeitsplatz schädlich sein – selbst, wenn es nur für dich persönlich schädlich ist. Wenn dein Arbeitsplatz keine Mobilität, Lernmöglichkeiten oder Entwicklung zu bieten scheint, wird wahrscheinlich nicht in das Wachstum der Mitarbeiter investiert.

Nicht immer ist deine Arbeit selbst dafür verantwortlich, dich zu inspirieren und zu motivieren. Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass du nirgendwo wachsen kannst, ist es vielleicht an der Zeit für dich, dich selbst zu motivieren und weiterzumachen.

10. Missachtung rechtlicher Rahmenbedingungen

Manche Unternehmen (gerade kleine und mittelständische) machen sich ihre Welt, wie sie Ihnen gefällt. Da wird Wochenendarbeit nicht mit den entsprechenden Aufschlägen vergütet, die Arbeitszeitgesetze (Pausenzeiten und Höchstarbeitszeit) werden außer Kraft gesetzt und Wiedereingliederung nach einer längeren Krankheit wird nicht genehmigt.
Männer dürfen nicht in Teilzeit arbeiten oder Elternzeit nehmen!

Solche groben Missachtung der gesetzlichen Vorgaben ist ein deutliches Zeichen für einen toxischen Arbeitsplatz.
Hier ist offene Kommunikation des Mitarbeiters in Richtung Führung und bei Bedarf auch HR-Abteilung und Betriebsrat gefragt und wichtig.
Häufig ist dies jedoch mit sehr viel Unannehmlichkeiten für den einzelnen Mitarbeiter verbunden, dessen sollte man sich bewusst sein und seine Schritte dahingehend genau abwägen.

Die von mir hier beschriebenen Anzeichen für ein toxisches Arbeitsumfeld entbehren den Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind vielmehr die von mir am häufigsten beobachteten Indikatoren die das Arbeitsleben vergiften.
In der Regel treten diese Faktoren nicht einzeln auf sondern es ist vielmehr eine Mischung aus verschiedenen Anzeichen, die letztlich zu einer toxischen Arbeitsumgebung führen.

Diese Übersicht soll dir als Wegweiser dafür dienen um festzustellen, ob du in einem „beruflichen Zwischentief“ bist oder in einer festgefahrenen Situation, die dringenden Handlungsbedarf erfordert. Hierfür ist es wichtig, dass du

In meinen Coachings analysiere ich gerne deine individuelle Situation mit dir und unterstütze dich dabei, die für dich passende Lösung zu finden. Nähere Infos zu meinen Angeboten findest du unter diesem Link. Außerdem stehe ich dir jederzeit gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Außerdem kannst du dich in meinem Blogbeitrag für mehr Eigenverantwortung im Berufsleben informieren, wie du deinen Berufsalltag für dich lebenswerter gestalten kannst.

Herzliche Grüße,
Brit

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